Feierliche Rosenübergabe und klimaangepasste Weiterentwicklung des Rosengartens in Schloss Dyck

Mit der Pflanzung der besonders klimaresilienten Rosensorte „For the Love of Roses“ und der Weiterentwicklung des Dycker Rosengartens rückten in Schloss Dyck die Themen Klimaanpassung und nachhaltige Gartenentwicklung in den Fokus.

Bei einer feierlichen Rosenpflanzung wurde in Schloss Dyck am 14. Oktober 2026 ein besonderes Zeichen für die Zukunft gesetzt. Der Stiftung Schloss Dyck wurden vom RosenPark Dräger aus Bad Nauheim 50 Exemplare der zukunftsfähigen Rosenneuheit „For the Love of Roses“ übergeben. Die besonders widerstandsfähige Rose zeichnet sich durch ihre an den Klimawandel angepassten Eigenschaften aus und macht damit die wachsende Bedeutung klimaangepasster Pflanzen in der Gartengestaltung deutlich. Gleichzeitig überarbeitete die Landschaftsarchitektin Hanne Roth den vor über zehn Jahren angelegten Rosengarten im Eingangsbereich des Parks entsprechend neuer Erkenntnisse zum Klimawandel.

Feierliche Übergabe einer besonderen Rose
Der Dycker Schlosspark zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Gärten in der Region. Um seine Attraktivität und ökologische Funktion langfristig zu sichern, wird die Anlage derzeit mit verschiedenen Projekten an die veränderten klimatischen Bedingungen des Klimawandels angepasst. Teil des Projektes „Klimaneutrale Schloss- und Parkanlage der Stiftung Schloss Dyck“ sind unter anderem Nachpflanzungen klimaangepasster Pflanzen- und Baumarten.
Die Stiftung Schloss Dyck freut sich daher besonders über die Rosenneuzugänge. Jens Spanjer, Vorstand der Stiftung Schloss Dyck, nahm die Rosen in einer feierlichen Übergabe von der Steinfurther Rosenkönigin Theresa Hildebrandt entgegen. Die Beetrose „For the Love of Roses“ vom bekannten Züchter Thomas Proll von W. Kordes‘ Söhne fügt sich aufgrund ihrer besonderen Zukunftsfähigkeit ideal in die Klimaanpassungsziele der Stiftung Schloss Dyck ein. Sie ist aufgrund ihrer tiefen Wurzeln besonders klimaresilient und kommt auch mit heißen und trockenen Perioden zurecht, genauso wie mit Regen und winterlichen Temperaturen.
Rosenexpertin Hanne Roth erklärt, wieso sich gerade Rosen ideal in die Klimaanpassungsziele der Stiftung Schloss Dyck einfügen: „Die Rose ist ein Klimagewinner“. Das mache sie zu einer besonders zukunftsfähigen Pflanze, die trotz Hitze und Trockenheit lebendig bleibt, so Roth.

Zukunftsfähige Weiterentwicklung des Dycker Rosengartens
Die große Bedeutung klimaresilienter Pflanzen zeigte sich auch in der Weiterentwicklung des vor über zehn Jahren angelegten Dycker Rosengartens. Nachpflanzungen sollen den Rosengarten in seiner jetzigen Pracht erhalten und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Extremereignissen stärken.
Hanne Roth ergänzte ihre damals gesetzten Rosen mit besonders klimaangepassten Sorten. Sie integrierte zudem Stammrosen, um dem Garten eine weitere Ebene hinzuzufügen, sowie Stauden und Gräser. Diese machen die Beetflächen nicht nur prächtiger, sondern auch deutlich pflegeleichter. Hanne Roth erklärt „es soll eine geschlossene Pflanzenfläche entstehen, in der sich die Stauden und Gräser mit den Rosen verweben“.

Übergabe der Rosen „For the Love of Roses“ mit dem Vorstand der Stiftung Schloss Dyck Jens Spanjer, der Steinfurther Rosenkönigin Theresa Hildebrandt und der Landschaftsarchitektin Hanne Roth (v.l.n.r.)
Bildrechte: Stiftung Schloss Dyck

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