Ausschuss Tagebaufolgelandschaft tagte

In der Sitzung des Ausschusses Tagebaufolgelandschaft des Rates der Stadt Jüchen im Juni 2026 standen eine Reihe interessanter Themen auf der Tagesordnung. So trugen z. B. Vertreter der RWE Power AG zum aktuellen Stand und der weiteren Entwicklung der Verkippung des östlichen Tagebaurestlochs (Garzweiler I) vor. Im Hinblick auf die essentielle Bedeutung für die künftige Entwicklung der Stadt Jüchen nahmen die Ausschussmitglieder erfreulich zu Kenntnis, dass – trotz eines zwischenzeitlichen Stopps der Verkippung in 2025 – das vorgesehene Ende der Verfüllung im Jahr 2030 nicht in Frage gestellt wird. Hier hat sich die ständige Einflussnahme der Jüchener Politik und Verwaltung positiv ausgezahlt.
In einem weiteren Vortrag nahm RWE Stellung zu den wasserwirtschaftlichen Entwicklungen im Tagebau und der Tagebaufolgelandschaft. Die vielen Fragen der Ausschussmitglieder zu dieser komplexen Thematik, insbesondere in Zusammenhang mit der Befüllung des künftigen Restsees, konnten die Vertreter von RWE zufriedenstellend beantworten. Gleichwohl bleibt die weitere Entwicklung hierzu abzuwarten, so dass dem Ausschuss regelmäßig berichtet werden soll.
Um einen barrierefreien Ausbau des Jüchener Bahnhofs zu ermöglichen und die Realisierung von „Jüchen Süd“ sowie die „Internationale Gartenausstellung 2037“ zu befördern, befasste sich der Ausschuss Tagebaufolgelandschaft mit dem Abschluss einer Planungsvereinbarung zwischen der Stadt Jüchen und der DB InfraGO zum Neubau der Personenunterführung am Bahnhof Jüchen.
Die Ergebnisse der vorgenannten und weiterer Themen stimmten den Ausschussvorsitzenden Gerd Kuska zuversichtlich, dass wir in Jüchen beim Strukturwandel auf dem richtigen Weg sind.

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