Jüchen:- Die unverbindliche Informationsveranstaltung zum Projekt „Wohnen für Hilfe“, die am 21. Mai 2026, im Marienheim in Jüchen stattfand, stieß auf großes Interesse. Der Termin wurde im Rahmen der etablierten Veranstaltungsreihe „Älterwerden in Jüchen“ durchgeführt, die von verschiedenen Kooperationspartnern – darunter auch die Stadt Jüchen – gemeinsam gestaltet wird.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein innovatives Wohnkonzept, welches Generationen miteinander verbindet und gleichzeitig gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“, das vom Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e. V. koordiniert wird, vermittelt Wohnpartnerschaften zwischen Menschen mit verfügbarem Wohnraum und jungen Menschen, die auf der Suche nach bezahlbaren Wohnmöglichkeiten sind.
Die Projektkoordinatorin, Manuela Glade, stellte den interessierten Besucherinnen und Besuchern die Grundidee sowie die praktischen Abläufe des Angebots vor. Dabei wurde deutlich, welche Chancen sich für beide Seiten ergeben: Während Studierende und Auszubildende durch Unterstützung im Alltag – etwa bei Einkäufen, kleineren Gartenarbeiten oder durch Gesellschaft und Begleitung – kostengünstigen Wohnraum erhalten können, profitieren Wohnraumgebende von verlässlicher Unterstützung und sozialen Kontakten in ihrem vertrauten Umfeld.
In den anschließenden Gesprächen wurde deutlich, dass das Konzept auf großes Interesse stößt. Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch eine Wohnpartnerschaft ergeben. Besonders die Verbindung von gegenseitiger Unterstützung, sozialem Miteinander und nachhaltiger Nutzung vorhandenen Wohnraums wurde als zukunftsweisenden Ansatz hervorgehoben.
Die Veranstaltungsreihe „Älterwerden in Jüchen“ bietet regelmäßig Informationen zu Themen, die das Leben im Alter bereichern und unterstützen. Mit der Vorstellung des Projekts „Wohnen für Hilfe“ wurde ein weiteres Angebot präsentiert, das generationenübergreifende Begegnungen fördert und dazu beitragen kann, Einsamkeit zu reduzieren sowie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Die Organisatoren zeigten sich erfreut über die positive Resonanz und die zahlreichen interessierten Nachfragen. Das Projekt macht deutlich, wie durch gegenseitige Unterstützung und Offenheit neue Formen des Zusammenlebens entstehen können, von denen alle Beteiligten profitieren.
Interessierte Wohnraumgebende und Wohnraumsuchende können sich weiterhin an die Vermittlungsstelle des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss e. V., wenden und sich individuell und unverbindlich beraten lassen.
Kontaktdaten:
Projekt „Wohnen für Hilfe“
Manuela Glade
Unter den Hecken 44
41539 Dormagen
Tel.: 02133/ 2500 400
Mobil: 0173/ 2594859
Mail: wohnenfuerhilfe@caritas-neuss.de
