Für das Jahr 2026 sucht die Stiftung Schloss Dyck motivierte Freiwillige in den Bereichen Parkpflege und Kultur. Gerade in diesem Jahr ist die Besetzung der Stellen herausfordernder als sonst. Umso größer ist die Chance für alle, die sich engagieren, Neues ausprobieren und wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln möchten.
Die Stiftung Schloss Dyck betreut das kulturhistorisch bedeutsame Schloss Dyck mit der rund 70 Hektar großen Parkanlage. Mit einem vielfältigen Programm aus Veranstaltungen, Konzerten, Kindergeburtstagen, Ausstellungen sowie Führungen begeistert sie jährlich etwa 300.000 Besucher. Gleichzeitig engagiert sich die Stiftung aktiv für die nachhaltige Pflege und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Parkanlage. Wer hier einen Freiwilligendienst macht, ist nicht nur dabei sondern mittendrin.
Warum ein Freiwilligendienst in Schloss Dyck?
Ob Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD). Ein Freiwilligendienst bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich nach der Schulzeit zu orientieren und erste praktische Erfahrungen zu sammeln.
Bei der Stiftung Schloss Dyck erwartet die Freiwilligen ein abwechslungsreicher Alltag mit Einblicken in unterschiedliche Arbeitsbereiche. So können sie bisherige Berufswünsche festigen oder ganz neue Perspektiven entdecken.
Zugleich bedeutet ein Freiwilligendienst auch persönliche Entwicklung. Neue Herausforderungen meistern, Verantwortung übernehmen und neue Menschen kennenlernen.
Kristina Reiß beendet in wenigen Wochen ihr FSJ bei der Stiftung. Sie beschreibt den Freiwilligendienst als Chance, wenn man nach der Schule nicht genau weiß, wo der eigene Weg hingehen soll, oder wenn man, wie sie selbst, im Berufsleben mal einen Tapetenwechsel braucht. „Für mich war der Freiwilligendienst ein Blick über den Tellerrand hinaus, der mir gezeigt hat, dass ich noch viel mehr kann“, sagt sie.
Einsatzbereich Kultur
In der Kultur unterstützen die Freiwilligen die kulturpädagogische Arbeit, etwa bei Kindergeburtstagen und Kinderprogrammen. Gleichzeitig erhalten sie Einblicke in die Stiftungsverwaltung, übernehmen Schlossaufsichten und wirken bei administrativen Aufgaben mit.
Gerade diese Mischung macht den Freiwilligendienst aus. Die Tätigkeit ist bewusst vielfältig gestaltet und vermittelt ein breites Spektrum an Erfahrungen. Kristina gefällt insbesondere diese Vielfalt. „Was ich besonders großartig finde, sind die Einblicke in verschiedene Bereiche, die man hier bekommt“, sagt sie. Sie beschreibt die Erfahrungen als „bunten Blumenstrauß“, aus dem man für die eigene Zukunft viel mitnehmen kann.
Ob bei der Kulturpädagogik, bei Veranstaltungen oder in der Verwaltung, überall besteht die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, kreativ zu arbeiten und eigene Ideen einzubringen.
Auch Unsicherheiten gehören zum Berufseinstieg dazu, aber hier kann Kristina neue Freiwillige beruhigen. Sie selbst war zu Beginn unsicher, ob die Leitung der Kindergeburtstage etwas für sie ist, aber durch die großartige Einarbeitung wurde sie super vorbereitet und unterstützt, „mutig zu sein“. Heute macht sie die Arbeit mit den Kindern besonders stolz. Insbesondere wenn man sieht, wie viel Freude man bei den Kleinen auslösen kann.
Einsatzbereich Parkpflege
Wer sich für einen Freiwilligendienst in der Parkpflege entscheidet, hilft aktiv beim Erhalt und der Weiterentwicklung der historischen Parkanlage mit. Dazu gehören die nachhaltige Pflege des Englischen Landschaftsgartens und der verschiedenen Themengärten sowie die Mitarbeit bei unterschiedlichen Projekten der Stiftung. Dabei sammeln die Freiwilligen wertvolle praktische Erfahrungen in Umwelt-, Klima- und Naturschutz.
Melvin Drupp ist Freiwilliger in der Parkpflege und schätzt besonders die Arbeit im Park. „Es ist schön, dass wir aktiv dabei helfen, dass der Park schön aussieht“, sagt er. Und das bleibt nicht unbemerkt. Sein Kollege Henry Übachs erzählt: „Manchmal bekommen wir für unsere Arbeit Komplimente von den Besuchern. Das macht natürlich stolz“.
Die Aufgaben in der Parkpflege sind aber nicht nur abwechslungsreich, sondern können auch die eigene Zukunft ausrichten. Henry wollte nach der Schule Architektur studieren, hat sich aber zunächst für einen Freiwilligendienst in Schloss Dyck entschieden. „Ich habe durch den Freiwilligendienst dann gemerkt, dass ich später viel lieber Landschaftsarchitektur studieren möchte“. Und auch für Melvin ist die Möglichkeit zur Orientierung nach der Schule ein großer Pluspunkt der Freiwilligendienste. „Man bekommt eine Orientierung, ob eine Ausbildung oder eher ein Studium etwas für einen ist und man merkt, wie es im Berufsleben abläuft“.
Und dann gibt es da noch die kleinen, unerwarteten Highlights. Wer einmal mit dem Aufsitzrasenmäher über die Wiesen von Schloss Dyck gefahren ist, versteht schnell, warum das zu den Lieblingsaufgaben der Freiwilligen gehört.

Bildrechte: Stiftung Schloss Dyck
Titelbild: Die Freiwilligen helfen bei Arbeiten im Schlosspark.
Bildrechte: Stiftung Schloss Dyck
Und danach?
Nach einem Freiwilligendienst bei der Stiftung Schloss Dyck muss es nicht zwangsläufig enden. Viele machen danach eine Ausbildung in der Parkpflege oder bleiben weiterhin ein Teil des Teams und helfen beispielsweise bei Veranstaltungen.
