Jüchen:- Im Rahmen der Themenreihe 2026 zur „Radikalisierungsprävention“ besuchte eine interkulturelle Frauengruppe am 28. März 2026, den Hindutempel Sri Navasakthi Vinayagar in Hochneukirch.
Die Gruppe bestand aus Frauen aus sieben Nationen – Deutschland, Afghanistan, Irak, Türkei, Mazedonien, Russland und Nigeria – und spiegelte damit die kulturelle Vielfalt unserer Stadtgesellschaft wider. Während ihres Besuchs nahmen die Teilnehmerinnen am Gottesdienst teil und erhielten authentische Einblicke in die religiösen Rituale sowie die Werte und den Alltag der hinduistischen Glaubensgemeinschaft.
Im Anschluss wurden die Gäste zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Diese Geste der Gastfreundschaft ermöglichte einen offenen Austausch auf persönlicher Ebene und schuf eine Atmosphäre von Nähe, Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Das gemeinsame Mahl vermittelte ein starkes Signal der Gleichwertigkeit aller Teilnehmenden – unabhängig von Herkunft oder Glauben.
Solche interkulturellen Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Radikalisierung. Sie fördern das gegenseitige Verständnis, bauen Vorurteile ab und ersetzen abstrakte „Feindbilder“ durch konkrete, positive Erfahrungen im direkten Miteinander.
Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll: Unterschiede zwischen Kulturen und Religionen bestehen – doch ein respektvolles und friedliches Zusammenleben ist möglich und bereichernd für alle Beteiligten.
Die Stadt Jüchen wird auch künftig Projekte unterstützen, die den interkulturellen Dialog stärken und das gesellschaftliche Miteinander fördern.

