Der Jugendhilfeausschuss des Rhein-Kreis Neuss hat Sandra Lohr zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die CDU-Politikerin dankt den Mitgliedern des Gremiums für das entgegengebrachte Vertrauen und betont ihren Anspruch an eine sachorientierte und konstruktive Zusammenarbeit.
„Gerade in der Jugendhilfe tragen wir eine besondere Verantwortung. Unabhängig von parteipolitischen Unterschieden verbindet uns ein gemeinsames Ziel: Wir wollen das Beste für die Kinder, Jugendlichen und Familien in unserem Kreis erreichen“, erklärt Lohr. Sie setze auf einen respektvollen Austausch, transparente Entscheidungsprozesse und tragfähige Kompromisse im Sinne der Betroffenen.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit werde auf der Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung liegen. Lohr unterstützt ausdrücklich die Reformüberlegungen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum neuen Kinderbildungsgesetz. „Für Eltern ist eine verlässliche Betreuung elementar. Sie brauchen Planungssicherheit, flexible Angebote und Qualität in der frühkindlichen Bildung. Gleichzeitig müssen wir die wertvolle Ressource unserer Erzieherinnen und Erzieher verantwortungsvoll einsetzen. Gute Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit sie ihre wichtige Arbeit bestmöglich zum Wohle der Kinder leisten können.“
Besonders hebt Lohr die Arbeit des Kreisjugendamtes hervor: „Unser Jugendamt leistet Tag für Tag Herausragendes – oft im Hintergrund, häufig unter großem Zeitdruck und mit wachsender Komplexität der Aufgaben. Ob Kinderschutz, Beratung, Hilfen zur Erziehung oder die Zusammenarbeit mit freien Trägern: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit hoher Fachlichkeit, großem Engagement und viel Herzblut für die Familien im Rhein-Kreis Neuss. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank und unsere volle Unterstützung.“
Gerade in Zeiten gesellschaftlicher und finanzieller Herausforderungen komme es darauf an, Verantwortung zu übernehmen und Prioritäten klar zu setzen. „Kinder und Familien stehen für mich im Mittelpunkt. Als Vorsitzende werde ich alles daransetzen, die Jugendhilfe im Kreis weiter zu stärken und zukunftsfest aufzustellen – in enger Zusammenarbeit mit Verwaltung, Trägern und Politik.“
Abschließend unterstreicht Lohr: „Nordrhein-Westfalen braucht eine starke Jugendhilfe vor Ort. Wir im Rhein-Kreis Neuss tragen gemeinsam Verantwortung dafür, dass jedes Kind faire Chancen erhält – unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund.“
