Bürgerrat für das Rheinische Revier gestartet

Jüchen:- Der Strukturwandel im Rheinischen Revier bringt infolge des Ausstiegs aus dem Braunkohletagebau große Veränderungen mit sich. Besonders betroffen ist die Stadt Jüchen, die stark vom Tagebau Garzweiler geprägt ist.

Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung die Einrichtung eines Bürgerrats für das Rheinische Revier beschlossen. In diesem Bürgerrat sollen 100 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern in mehreren Terminen im Mai, Juni und Juli über relevante Themen im Strukturwandel in moderierten Kleingruppen diskutieren und Handlungsempfehlungen entwickeln.

Im Herbst 2026 werden die Empfehlungen dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen stellvertretend für die Landesregierung NRW übergeben. Die Landesregierung prüft und bewertet die Handlungsempfehlungen und entscheidet, ob und wie diese umgesetzt werden können.

Die 100 Bürgerinnen und Bürger des Bürgerrats sollen die Vielfalt der Bevölkerung im Rheinischen Revier bestmöglich abbilden. Dafür wurde ein Losverfahren auf der Grundlage des Einwohnermelderegisters durchgeführt. Rund 7.000 Bürgerinnen und Bürger erhalten in diesen Tagen Post von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, die das Projekt Bürgerrat umsetzt.

Die Angeschriebenen werden gebeten, sich zu bewerben und werden dann nach soziodemografischen Merkmalen wie Alter, Bildungsgrad, Geschlecht und räumlicher Verteilung ausgewählt.

Die Stadt Jüchen begrüßt die Einrichtung des Bürgerrats Rheinisches Revier ausdrücklich und bittet die Bürgerinnen und Bürger um Teilnahme.

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