17.01.: Zweites Zukunftscafé im „b@mm“ soll Jugendliche auf den Beruf vorbereiten

Das Hochneukircher Jugendcafé „b@mm“ lädt am 17. Januar ab 19 Uhr zum zweiten Zukunftscafé ein. Unternehmen und Institutionen stellen Ausbildungsberufe und Studiengänge vor. Damit setzt das Jugendcafé eine wichtige Initiative fort.

Zwar herrscht in vielen Branchen bereits ein Fachkräftemangel, und der demografische Wandel wird mehr und mehr dafür sorgen, dass Menschen sich ihren Arbeitsplatz aussuchen können. Dafür aber müssen sie zum einen gut qualifiziert sein, gerade in Zeiten, in denen der technologische Wandel mehr und mehr bislang von Menschen durchgeführte Arbeitsschritte ersetzen wird – und zum anderen müssen junge Menschen wissen, was sie eigentlich wollen.

„Bildung ist ein hohes Gut, und eine qualifizierte berufliche und/oder akademische Ausbildung eröffnet vielfältige Wege für die Zukunft. Dafür brauchen Jugendliche vielfältige Informationen, um einen bestimmten Weg anzustreben“, sagt Cerise Beermann, die das Jugendcafé „b@mm“ in Hochneukirch für den freien Träger der Jugendhilfe im Rhein-Kreis Neuss hoch3 leitet. „Deshalb haben wir uns entschieden, das Zukunftscafé auch in diesem Jahr wieder auszurichten. Dabei können sich Jugendliche über Ausbildungsberufe und Studiengänge informieren und ins Gespräch mit Menschen kommen, die den Beruf gerade erlernen beziehungsweise aktuell ein Studium absolvieren. Das zweite Zukunftscafé findet am Donnerstag, 17. Januar, ab 19 Uhr im „b@mm“ statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Das „b@mm“ will damit Jugendliche nicht nur durch Programme fördern und unterhalten, sondern sie auch gezielt auf die Zukunft vorbereiten.

An dem Abend werden zahlreiche Berufsbereiche vorgestellt. Thomas Sablotny, Geschäftsführer von hoch3, stellt heraus, dass er bereits zum Jahreswechsel Zusagen von fast 30 Ausstellern hatte. „Von Biologie bis Volkswirtschaftslehre, vom Erzieher bis zum Versicherungsexperten, vom Juristen bis zum Polizisten: Wir decken beinahe das gesamte Spektrum an Studiengängen und Ausbildungsbereichen ab und haben Vertreter aus Dienstleistung, Handel, Handwerk, Industrie und öffentliche Hand gewinnen können.“ Er stellt besonders heraus, dass viele Unternehmen auch praktische Beispiele ihres Tuns mitbringen werden. Dadurch könnten die Besucher gleich testen, ob sie beispielsweise handwerklich oder eher naturwissenschaftlich begabt seien.

„Auf diese Weise kommen Unternehmen und Institutionen mit den Jugendlichen in Kontakt und können die Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Betrieb aufzeigen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann der direkte Draht zu jungen Menschen natürlich dazu führen, viel leichter Auszubildende und bereits ausgebildete Nachwuchskräfte zu gewinnen“, betont Thomas Sablotny. Und er ruft Unternehmen auf, sich proaktiv beim „b@mm“ zu melden, wenn sie im zweiten Zukunftscafé ihr Gewerk vorstellen möchten. Cerise Beermann steht unter Telefon 02164 7036240 oder E-Mail beermann@hochdrei.de zur Verfügung. Auch Jugendliche können Cerise Beermann informieren, wenn sie besonderes Interesse an einem Beruf oder Studiengang haben. Die Initiatoren werden sich dann bemühen, einen Vertreter dieser Richtung für den Abend einzuladen.

Das Feedback der Unternehmen auf die Idee sei übrigens weiterhin positiv, betont Thomas Sablotny. „Welche Ausbildung passt zu mir? Wie läuft ein Studium? Was brauche ich, um einen bestimmten Weg einzuschlagen? Was macht man denn später damit? Unternehmen sind sehr interessiert daran, gemeinsam mit uns diese und mehr Fragen zu beantworten.“

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.