Arbeitsgemeinschaft der Notärzte zeichnet Rettungsdienst-Kompendium aus

Rhein-Kreis Neuss. Einmal im Jahr vergibt die Arbeitsgemeinschaft der Notärzte in Nordrhein-Westfalen einen Preis, mit dem sie innovative Ideen im Rettungsdienst ehrt. Diesmal ging die Auszeichnung an die Projektgruppe „Gemeinsames Kompendium Rettungsdienst“ und damit an den Rhein-Kreis Neuss, die Kreise Heinsberg, Kleve, Düren, Viersen und Mettmann sowie an die Städte Krefeld, Oberhausen, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Mönchengladbach.

Aus der vor 20 Jahren im Rhein-Kreis Neuss entstandenen Idee, einheitliche Standards für die vorklinische Notfallversorgung in der Aus- und Fortbildung sowie in der praktischen Patientenversorgung zu etablieren, ist mittlerweile ein Gemeinschaftsprojekt von elf Kreisen und Städten geworden. Jürgen Graw (Rhein-Kreis Neuss) und Ralf Rademacher (Kreis Heinsberg) nahmen den Preis im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft im Maternushaus in Köln entgegen und gaben einen Überblick über die Entwicklung.
Das Preisgeld von 1000 Euro spendet die Projektgruppe an den „Wünsche-Wagen Rhein-Ruhr“ des Arbeiter-Samariter-Bundes, der seit vielen Jahren mit großem ehrenamtlichen Engagement Wünsche von Menschen am Lebensende erfüllt.

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