Podestplatzierung bei der DM für DLRG Hochneukirch

Hochneukirch – Die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen, veranstaltet von der DLRG, fanden vom 02.11-05.11 in Hagen statt. Die Wettkämpfe wurden auf zwei Tage aufgeteilt. Am Freitag (03.11) wurden die Einzelwettkämpfe ausgetragen, am Samstag (04.11) die Mannschaftswettkämpfe.
Bei Wettbewerben der DLRG steht aber anders als beim normalen Schwimmen besonders das Retten im Vordergrund, weshalb es auch andere Disziplinen gibt, beispielsweise das Abschleppen einer 80 kg schweren Puppe oder das Hindernisschwimmen, wobei ein ca. 0,7 Meter tiefes Netz in der Mitte der Bahn eingehängt wird, was es zu untertauchen gilt. Dabei gab es auch aus Hochneukirch gleich drei Qualifikationen: Zwei Mannschaften mit jeweils fünf Schwimmern und im Einzelwettbewerb Ron Mattick, der sich nicht nur im Einzel, sondern auch mit der Mannschaft qualifizieren konnte. Die Mannschaft der Altersklasse 12 männlich (Lina Quack, Annika Laser, Pauline Jennissen, Sonja Ohlmeier, Ron Mattick) konnte sich trotz kurzfristigem verletzungsbedingten Ausfall einer Schwimmerin über den 17. Platz von 28 Mannschaften freuen. Die Großen der Altersklasse 13/14 männlich (Maike Heitzer, Marijana Birg-Vujicin, Henning Pütz, Kai Ortlieb, Niels Quack) erreichten mit viel Kampfgeist den 14. Platz, knapp hinter der Konkurrenz aus Rheindahlen.
Die größte Überraschung gelang aber einen Tag zuvor Ron Mattick, der bei den Einzelmeisterschaften nach dem ersten Lauf (50 m Hindernis) unter den ersten zehn von zweiunddreißig Schwimmern war, und sich durch eine riesen Leistung in der Kombinierten Disziplin (25 Freistil/25 Rücken ohne Arme) auf den 3. Platz vorkämpfte .Mit der letzten Disziplin 50 m Flossen schwamm er die drittschnellste Zeit in seiner Altersklasse und sicherte sich somit den 3. Platz auf dem Podest.
SWährend der Wettkampftage bot die DLRG wie gewohnt Übernachtungsmöglichkeiten in Schulen und sorgte für drei Mahlzeiten am Tag, wodurch abseits der Wettkämpfe nahezu ein kleines Event entstand. Schlussendlich kann auch Trainerin Iris Conen zufrieden auf zwei erfolgreiche Wettkampftage zurückblicken.

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