Die CDU-Kreistagsfraktion hat in den vergangenen Wochen mit mehreren demokratischen Parteien Gespräche geführt, um mögliche Mehrheitskonstellationen für die neue Wahlperiode auszuloten. Trotz ernsthafter und intensiver Bemühungen haben sich weder eine stabile Mehrheit noch die notwendigen inhaltlichen Übereinstimmungen ergeben, die für eine feste Kooperation erforderlich gewesen wären.
Für die CDU ist damit klar: Es ist Zeit, die Phase der Gespräche abzuschließen und konsequent in die inhaltliche Arbeit einzusteigen. Als stärkste Kraft im Kreistag übernimmt die CDU-Fraktion die politische Führung damit der Rhein-Kreis Neuss auch ohne feste Kooperation verlässlich und handlungsfähig bleibt.
Die CDU macht deutlich, dass es nicht um Kooperation um jeden Preis geht.
Grundlage aller Entscheidungen bleibt eine klare inhaltliche Linie, die Verantwortung gegenüber Kreis und Kommunen sowie ein verlässlicher Kompass für solide Politik. „Was wir entscheiden, muss fachlich sinnvoll, finanziell verantwortbar und politisch tragfähig sein“, so Wappenschmidt. „Genau daran richten wir unsere Mehrheiten aus.“
Mit dem Abschluss der Sondierungsgespräche richtet die CDU-Fraktion ihren Fokus nun vollständig auf die Sacharbeit. Im Mittelpunkt stehen die Stabilisierung des Haushalts, die Weiterentwicklung der Kliniklandschaft, moderne Mobilitätsstrategien, die Stärkung von Ordnung und Sicherheit sowie konkrete Schritte im Strukturwandel. Dabei setzt die CDU auf Partner, die konstruktiv mitarbeiten wollen und die Zukunft des Rhein-Kreises Neuss gemeinsam gestalten möchten.
„Wir haben von den Wählerinnen und Wählern den Führungsauftrag bekommen – und wir werden ihn wahrnehmen“, erklärt Wappenschmidt. „Der Rhein-Kreis Neuss kann sich darauf verlassen, dass wir klare Entscheidungen treffen und den Kreis zielgerichtet weiterentwickeln. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit“, erklärt Wappenschmidt.
