Move on“ – Kids wachsen bei Sport und Erlebnispädagogik über sich hinaus

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Bogenschießen darf“, freut sich Linus. Der Grundschüler ist Teilnehmer bei „Move on“, ein Angebot für Kinder, das aktuell samstags geplant und organisiert von hoch3 beim Tennisclub Jüchen stattfindet. Hier können die Kinder Erfahrungen mit unterschiedlichen Ballsportarten sammeln und dürfen dank Elementen der Erlebnispädagogik über sich hinauswachsen.

Finanziert wird die Maßnahme über das Schulträgerbudget „Aufholen nach Corona“. Die Stadt Jüchen, die ein Angebot für die Schüler schaffen wollte, fand in hoch3, dem Anbieter für Erlebnispädagogik, den geeigneten Partner, um den Schülern mit diesem für sie kostenlosen Angebot eine ereignisreiche Zeit zu schenken.
Hoch3 entwickelte extra das „Move on“-Konzept. Ziel ist es, den Kindern Erlebnisse zu schaffen. Sie haben in den Corona-Jahren auf vieles verzichten müssen und unter der Pandemie gelitten. Nun ist es an der Zeit, den Mädchen und Jungen wieder Möglichkeiten zu bieten, sich sportlich zu betätigen, Grenzen zu überwinden und Angebote unter Gleichaltrigen in der Gruppe zu erleben.
Auch bei „Move on“ setzt die gemeinnützige Unternehmergesellschaft hoch3 auf bewährte Partnerschaften und arbeitet mit Tennistrainer Christian Hormes von der Crosscourt Tennisschule zusammen. Christian Hormes ist lizenzierter Heidelberger Ballschul-Trainer. Hinter der Heidelberger Ballschule verbirgt sich ein Prinzip, bei dem sich die Kinder vor allem spielerisch und unangeleitet an eine Sportart herantasten. Durch Ausprobieren sammeln sie Erfahrungen, ohne von Instruktionen überfordert oder abgelenkt zu werden. Die Kinder werden dabei motiviert, selbst Ideen zu entwickeln und flexibel zu reagieren. Das dabei entstehende Erfolgserlebnis sorgt für Glücksgefühle und einen höheren Lernerfolg.
Diese Werte passen perfekt zur Erlebnispädagogik. Thomas Sablotny, Gründer von hoch3, erklärt: „Wir können mit der Erlebnispädagogik die Heidelberger Ballschule perfekt ergänzen. Denn auch wir möchten die Kinder dabei begleiten, aktiv Erfahrungen zu sammeln. Die Erlebnispädagogik hilft den Mädchen und Jungen dabei, sich selbst besser wahrzunehmen und sich zu reflektieren.“ Das passiert über Interaktions- und Kooperationsübungen genauso wie über Angebote wie das Bogenschießen. Bei den Ballsportarten erlernen die Teilnehmer die Grundkompetenzen des Sportes wie Werfen, Fangen, den Umgang mit verschiedenen Bällen und schnuppern dabei in Ballsportarten.
Erlebnispädagogin Lea Schmitz genießt die Zeit mit den Kindern: „Wir bieten unterschiedliche Angebote an, um die Zeit bei uns abwechslungsreich zu gestalten. In dem Alter kann es schon eine Herausforderung für die Kinder sein, sprichwörtlich am Ball und auch bei sich selbst zu bleiben, um sich nicht ablenken zu lassen. Aber wir merken, dass die Kinder richtig Spaß haben und ,Move on‘ wirklich genießen.“ Damit spielt Lea Schmitz auf die Steigerung an, die sie bei den Kindern merkt: „Anfangs ist alles noch neu und teilweise ungewohnt. Doch die Kinder verlassen ganz schnell ihre Komfortzone und sind dadurch offen für neue Erlebnisse, die sie prägen. Es ist wunderschön, dann diese Freude zu erleben, die wir bei den Mädchen und Jungen auslösen können.“ Auch Grundschüler Linus ist genau diese Freude anzumerken, wenn er von „Move on“ schwärmt: „Lea erklärt das so toll beim Bogenschießen, dass es auch direkt geklappt hat. Davor habe ich schon Fußball gespielt – hier wird es wirklich nie langweilig!“


Drei „Move on“-Termine sind schon erfolgreich am Gelände des Tennisclubs Jüchen gelaufen, zwei weitere folgen noch am 26. November und 10. Dezember. Vormittags kommen die Grundschüler zusammen, nachmittags Schüler der Klassen fünf bis sieben. Für Interessenten konnte hoch3 noch ein paar Plätze zur Verfügung stellen. Wer sein Kind anmelden möchte, schreibt eine Mail an sablotny@hochdrei.de. Und auch für das kommende Jahr ist eine Zusammenarbeit aller Beteiligten gewünscht! Die Jüchener Kinder werden sich definitiv darüber freuen!

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