Große Spendenbereitschaft in der Stadt Jüchen

Hochneukirch – Der Rhein-Kreis ist von den Folgen des Starkregens weitgehend verschont geblieben. Die befürchtete Erft-Flutwelle blieb aus. Die Anteilnahme für die Opfer des Hochwassers ist überwältigend. Spontan wurden Spenden gesammelt
Große Hilfsbereitschaft in Jüchen für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe. In Hochneukirch zum Beispiel ging es am 16.07. spontan um 17 Uhr los. Da schlossen sich Jürgen Huth und Torsten Reimers zusammen und organisierten eine Spendensammlung für Hochwassergeschädigte – und sind von der Hilfsbereitschaft Jüchener Bürger begeistert. „Es ist der Wahnsinn, was die Menschen spenden“, freut sich Torsten R.. Gesammelt wurden bisher vor allem Decken, Handtücher, Hygieneartikel, Schlafsäcke und Kleidung, insbesondere Baby- und Kinderkleidung. Auch an kleiner Spielzeuge oder Kinderbücher wurde gedacht. Bereits nach 2 Stunden war schon so viel zusammengekommen, dass neben dem geplanten Transporter noch weiteres Fahrzeuge beladen werden konnte.
Die Spenden sind laut Jürgen H. jedoch nicht für die stark von der Hochwasser-Katastrophe betroffene Eifelstadt Schleiden, sondern für die direkten Nachbarstädte im Kreis Heinsberg bestimmt. „In die Eifel bringen alle etwas, wir möchten nicht das „weniger betroffene Gebiete“ vergessen werden, da jeder einzelne seinen schweren Schicksalsschlag erlitten hat“, erklärt Huth.
Am 17.07. wollen die zwei noch bis ca. 14.00Uhr die Sammlung auf der Siemensstr. 6 in Jüchen-Hochneukirch durchführen um die Spenden dann zu einer Hilfsorganisation im angedachten Gebiet direkt transportieren zu können.

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