BSHV: GEDENKEN FÜR DIE OPFER DER GEWALT

JÜCHEN. Die Schleife des Kranzes am Ehrenmal des Jüchener Friedhofs wurde zur Überschrift des traditionellen Gedenkens im Rahmen des diesjährigen Volkstrauertages, das der Bürgerschützen- und Heimatverein Jüchen 1880 e.V. (BSHV) am Samstag ausrichtete: „In stillem Gedenken“ steht da zu lesen.
Vize-Präsident Rolf Erke hatte schon weit im Vorfeld die Organisation einer würdigen Gedenkfeier unter Corona-Bedingungen mit einem ausgefeilten Hygiene-Konzept auf die Beine gestellt: „Auch unser Bundestagsabgeordneter Ansgar Heveling hatte wieder eine Gedenkansprache zugesagt.“
Es kam alles ganz anders: Die erneuten Verschärfungen im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen ließen dann doch keine Feier zu. So legten der amtierende Schützenkönig Hans-Reiner Jagdfeld und BSHV-Präsident Thomas Lindgens am Samstagvormittag in aller Stille ganz alleine den Kranz am Ehrenmal für die Opfer des Ersten und des Zweiten Weltkrieges auf dem Jüchener Friedhof nieder. Thomas Lindgens betonte in diesem Zusammenhang, dass es immer in den dunkelsten Stunden der Menschheitsgeschichte wichtig war, an Werten, Idealen und nicht zuletzt am Glauben festzuhalten. Da sei es auch aktuell in der Corona-Krise wichtig, Zeichen des Nicht-Vergessens für die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt zu setzen – auch wenn das nun ganz still geschehen müsse. Er bezog in sein Gedenken auch ausdrücklich die Opfer der an COVID-19 verstorbenen Menschen ein.

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