Neue Wasserspender und Trinkflaschen für alle Schülerinnen und Schüler der Stadt Jüchen

Jüchen:- Die Stadt Jüchen hat in ihren Gebäuden insgesamt 24 Tafelwasseranlagen aufgestellt, 10 Großgeräte für die Schulen und Mensen, 9 Kleingeräte für die Kindertagesstätten und 5 Geräte für die Verwaltung und den Baubetriebshof.

Die Großgeräte können 150 Liter gekühltes, karbonisiertes und stilles Wasser pro Stunde, die Kleingeräte 45 Liter/Std liefern. Zusätzlich kann durch die Kleingeräte auch heißes Wasser angeboten werden. In den Kitas sind die Geräte außerhalb der Reichweite der Kinder aufgestellt worden.

Alle Geräte sind mit einem Aktivkohle-Mikrofilter ausgestattet, die Partikel im Wasser ab einer Größe von 0,5-tausendstel Millimeter herausfiltern. Außerdem beseitigen die Filter den Geruch und Geschmack von Chlor und andere Stoffe, die den Wassergeschmack beeinflussen. Zudem wurden an den Wasserauslässen UV-Dioden installiert, die eine rückläufige Verkeimung verhindern. Alle Geräte werden mehrmals jährlich von einer Fachfirma gewartet.

Um die neuen Geräte in den Schulen entsprechend nutzen zu können, erhält jeder Schüler zum Schuljahresbeginn eine eigene 1 Liter Trinkflasche mit dem Logo der Stadt Jüchen. Bürgermeister Harald Zillikens hat für die Schülerinnen und Schüler insgesamt 2.500 Trinkflaschen beschafft.

Die Trinkwasserflaschen bestehen aus BPA-freien Tritan-Kunststoff. Im Gegensatz zum herkömmlichen PET wird Tritan ohne gesundheitsschädigende Additive hergestellt. Es ist stabiler als PET, sehr bruchsicher und kann in der Spülmaschine leicht gereinigt werden, ohne das Auflösungserscheinungen und damit Chemieabgaben in die eingefüllte Flüssigkeit stattfinden. Tritan ist außerdem BPA-frei, wird also ohne Weichmacher hergestellt und weist daher hormonellen Aktivitäten auf.

Die Gesamtkosten für die Anschaffung der 24 Geräte, den Anschluss an die Wasserversorgung, die erforderlichen Elektroarbeiten für der 24 Tafelwasseranlagen sowie für die Anschaffung der Trinkflaschen belaufen sich auf rd. 110.000 €.

„Mit Tafelwasseranlagen in Gemeinschaftseinrichtungen lassen sich ökonomische, ökologische und soziale Aspekte ideal vereinen“, so Bürgermeister Harald Zillikens. „Frisches Trinkwasser ist ein regionales Produkt und das meistgeprüfte Lebensmittel vor Ort. Durch den Einsatz wird der CO2 Ausstoß vermindert, es entfallen der Transport, die Lagerung und die Reinigung des Leerguts. Auch fällt keine zusätzliche Verpackung an und es besteht ein Höchstmaß an Hygieneschutz“.

Auch Schulleiter Gero Müllers unterstützt das neue Angebot: „Zahlreiche Kinder bekommen keine Trinkflaschen von Zuhause mit und leiden nach einigen Stunden oft unter Ausfällen wie Kopfschmerzen, weil sie zu wenig oder gar nichts trinken. Deshalb freue ich mich sehr über die Tafelwasseranlagen, gerade bei den hohen sommerlichen Temperaturen“.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sind in den Schulen vor den Geräten Abstandsmarkierungen angebracht worden.

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